Die Weberei

Von verschiedenen Flach- und Hochwebstühlen, Kleinwebgeräten, dem Kadiergerät und Nähmaschine sind aus der Weberei meist rhythmische Geräusche zu hören. Hier werden Flickenteppiche, Tischdecken, Geschirr- und Handtücher, Servietten und verschiedene Tuche von Hand gewebt. Individuelle Kundenwünsche setzen wir um, soweit das möglich ist. Erfahrene Weber führen die Beschäftigten schrittweise an die verschiedenen Handarbeits- und Webtechniken heran.

Mit ihrer ausdauernden Arbeitsfreude und mit sensiblem Farb- und Materialempfinden erlernen die Weber das Wechselspiel von Kette und Schuss, begreifen die Entstehung der Wolle von der Rohwolle bis zum fertigen Garn. Die Feinabstimmung von Augen, Händen und Füßen im Rechts-Links-, Vorn-Hinten- oder Oben-Unten-Koordinieren, das Mitzählen und Messen während des Webens, das Fühlen der Garnstärke oder das Zupfen der Schnuckenwolle – viele Sinne werden gleichzeitig angesprochen und ermöglichen eine entsprechende Wahrnehmung und Umsetzung. Einfache Leinwandbindung oder komplizierte Musterpartien: In der Weberei gibt es kaum gestalterische Grenzen.

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