Die Werkstatt-Bereiche

Am Anfang einer Aufnahme in unsere anerkannte Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) steht in der Regel ein dreimonatiges Eingangsverfahren. Hier wird festgestellt, ob die WfbM der richtige Ort für den behinderten Menschen ist.

Daran schließt sich der zweijährige Berufsbildungsbereich an. Das bedeutet: Zwei Jahre Zeit und Raum, alles und jeden in der Werk- und Lebensgemeinschaft kennenzulernen. In dieser Zeit erhalten die Bewohner einen Einblick in alle Werkstatt-Bereiche. Sie sammeln Erfahrungen und können besser erkennen, wie ihre eigenen Fertigkeiten, Fähigkeiten, Neigungen und ihre Lernfähigkeit angelegt sind. Danach wird gemeinsam entschieden, in welchem Werkstatt-Bereich der zukünftige Arbeitsplatz gefunden wird.

Ein Blick in die Töpferei

Die Töpferei

In der Töpferei werden aus verschiedenen Tonen Gefäße, Gebrauchskeramiken, Gartenkugeln, Dekorationsartikel aufgebaut und im Elektroofen gebrannt.

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Hier entsteht ein Rips-Läufer

Die Weberei

Von verschiedenen Flach- und Hochwebstühlen, Kleinwebgeräten, dem Kadiergerät und der Nähmaschine sind aus der Weberei meist rhythmische Geräusche zu hören.

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Gebrannt für den Einsatz

Die Tischlerei

In unserer Tischlerei fertigen wir von unverwechselbaren Einzelstücken, auch nach Kundenwunsch, bis hin zu hochwertigen Massivholzmöbeln alles aus Holz an.

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Die ersten Setzlinge

Die Gärtnerei

Wer hier arbeitet, bekommt die vier Jahreszeiten hautnah zu spüren: Zu Beginn des Frühjahres kommen die Samen in die Anzuchterde, und es ist immer wieder eine Freude, das Wachstum der jungen Pflanzen beobachten zu können.

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Monique bügelt gerne

Die Wäscherei

Mit der eigenen Arbeit zum Wohlfühlen aller Bewohner beizutragen, das bringt Freude und Anerkennung - bei Nichtgelingen auch mal Unmut.

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Alles etwas größer als zu Hause

Die Küche

Die Küche ist ein großer Kunde des Gartens. Hier werden aus frischen Erzeugnissen schmackhafte und abwechslungsreiche Mahlzeiten zubereitet.

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In allen Werkstatt-Bereichen ist die individuelle Kreativität vom Beginn bis zum Ende eines Arbeitsprozesses erlebbar. Das angeleitete kreative Arbeiten mit den verschiedenen Materialien wie Holz, Ton, Pflanzen oder Wolle ermöglicht im fertigen Produkt einen Ausdruck der eigenen Schaffenskraft.

Die positive Wirkung handwerklicher Arbeit mit ursprünglichen Materialien steht in allen Werkstatt-Bereichen im Vordergrund. Dabei wächst durch das Miteinander von behinderten und nichtbehinderten Menschen ein überschaubares soziales Gefüge.